Eine Frage der Ausrichtung.
Bei einer Sonnenfinsternis steht der Mond zwischen Sonne und Erde. Bei einer Mondfinsternis fällt der Schatten der Erde auf den Mond.
Die Mondbahn ist um etwa 5° gegen die Erdbahnebene geneigt. Deshalb verläuft der Mond meistens oberhalb oder unterhalb der nötigen Verbindungslinie. Nur nahe einem Bahnknoten kann es zur Finsternis kommen.
Wie berechnet man eine Finsternis?
Zuerst berechnet man die Positionen von Sonne, Erde und Mond aus genauen Bahndaten. Dann prüft man, ob sich die scheinbaren Scheiben oder die Schattenkegel überschneiden. Für die örtliche Sichtbarkeit einer Sonnenfinsternis kommen Standort, Erdrotation und der Verlauf des Mondschattens hinzu.
Unser Lernmodell zeigt nur die Ausrichtung. Es berechnet keine echten Finsternistermine, Bedeckungsgrade oder Sichtbarkeiten. Für Vorhersagen braucht es geprüfte Ephemeriden und ein genaueres geometrisches Modell.
Grundlage: NASA · Warum Finsternisse entstehen ↗